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Jeck op Deck


Session 2018/2019

(Geschäftsbericht JHV 16. Mai 2019)

 

 

Auf Beschluss der Jahreshauptversammlung 2018 wurde der Vorstand um einen Beisitzer erweitert und die Wahlperioden einzelner Positionen einmalig verändert. Damit sind jährlich teilweise Neuwahlen erforderlich mit dem Zweck, erfahrene wie auch nachrückende Vorstandsmitglieder zu einem homogenen und erfolgreichen Team im Sinne der Vereinsgemeinschaft zusammenzuführen. 
Im Übrigen wurde festgelegt, dass unser Piratenfest ab 2019 immer am ersten Wochenende nach den Sommerferien stattfindet, in diesem Jahr vom 31. August bis zum 01. September 2019.


Professionelle Programmgestalter würden es eine Art Verwechslungskomödie nennen, was sich im Rahmen der Sessionseröffnung abspielte. Aber der Reihe nach: Die Vorstandsrunde brütete über dem Thema, was machen wir am 11.11.? Da kam die Idee, lass uns doch den Kult-DJ Rudi verpflichten. Nur wer ist das? Nun ja, das wurde dann kurz erklärt. Der ist noch einer aus der alten Zeit, aus dem Siegburger Steffi. Also wurde der Quartiermeister beauftragt, DJ Rudi zu engagieren. Soweit so gut. Am Abend der Sessionseröffnung, der Quartiermeister weilte weit weg in den nordischen Niederungen der Republik, kam der Anruf des Kapitäns: „Sag mal, wen hast du denn da verpflichtet?“ Quartiermeister: „Na den DJ Rudi“. Kapitän: „Ja ja, aber das ist nicht der, den wir im Grunde erwartet haben“. Alle Sterne stürzten auf einmal vor meinen Augen in die Unendlichkeit des Meeres und ich dachte nur, oh nein, was ist da passiert? Nun gut, um es abzukürzen, der Abend ist nicht ins Meer gefallen und der DJ hat seine Sache gut gemacht. Aber merke, wo Rudi drauf steht, ist nicht unbedingt der erhoffte Rudi drin. 

Die neue kleine Tanzgruppe Goldstücke zeigte sich zum ersten Mal und konnte voller Stolz dem Publikum zeigen, was sie seit April gelernt hatte. Mit donnerndem Applaus wurde sie überschüttet. Die Bergflotte zeigte sich mit neuer Darbietung und männlicher Verstärkung. Dank an alle Damen und Herren und insbesondere an die Trainerinnen Mona, Chrissy und Petra. Im Übrigen haben wir unser erfolgreich begonnenes Partnerprogramm fortsetzen können und mit der GKKG eine tolle Sessionseröffnung erleben dürfen.

Das Thema des Jahres 2018 wiederholte sich im Grunde bei jeder Stammtischrunde: Wie wollen wir uns in der Session 2018/2019 auf der Bühne präsentieren? Nach einigen Überlegungen war der Seemannsknoten geplatzt: „Aloha und Ruderblätter“, diese Stichworte führten zum Erfolg.

Beim ersten Sessisonsauftritt in Aegidienberg erklang zum Abschluss das Kommando vom Steuermann durch den närrischen Tempel: „Ruderer, an die Riemen!“. Unter den Klängen von „Aloha heja he“ und mit tatkräftiger Unterstützung des Publikums ruderten wir in Richtung unseres Piratennests Ittenbach.

Der Dämmerschoppen fand zum zweiten Mal im Margarethenhof statt und stand damit vor der Bewährungsprobe. Hatte sich der Erfolg des letzten Jahres im Dorf rumgesprochen? Diskussionen im Vorfeld auch um die Frage: Eintritt ja oder nein? Ja, es wurde wieder ein Erfolg, die Veranstaltung war top besucht. Hier gilt der Dank allen Besuchern und auch allen Piraten, die unter der Federführung des Festausschusses zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Wir haben bereits jetzt feste Terminvergaben der befreundeten Vereine für das kommende Jahr. Im Bereich der professionellen Musik konnten wir bereits Verträge abschließen. Damit sind wir bestens gerüstet für den Dämmerschoppen 2020.

Unser Partnerprogramm mit einem befreundetem Verein in die Session zu starten, fand offensichtlich positiven Anklang, und so hat man sich auch anderweitig über diese Form der Zusammenarbeit Gedanken gemacht. Die Prinzenproklamation in Oberpleis wurde um einen Punkt ergänzt und ein Verein aus der Region zur Präsentation eingeladen. Die Entscheidung fiel auf uns. Die Frage stellte sich: Ist das der Ritterschlag für einen Verein, der gerade mal gute 2 Jahre alt und kein Komitee-Verein ist? Nervosität machte die Runde und es war ständig in aller Munde: Die Ölbergpiraten treten auf der Pripro in Oberpleis auf!

Gegen 22 Uhr war es dann soweit. Einmarsch, der Tross setzte sich in Bewegung und die Zuschauer staunten nicht schlecht als rund 50 Piraten plus Bergflotte auf der Bühne standen.

Kapitän Klaus tänzelte auf der Bühne wie weiland Muhammad Ali. Man hatte das Gefühl dieser Abend möge für ihn nie zu Ende gehen. Dank an die Narrenzunft: Es war ein schöner Abend und für uns eine Wertschätzung, dass wir dabei sein durften.

Die nächsten Auftritte standen an, und wie immer zu den Frühschoppen traf sich die Crew am Busbahnhof, um sich auf die Fahrzeuge zu verteilen. Eudenbach war das Ziel.

Eudenbach, da stellt sich immer die Frage, erster oder zweiter Frühschoppen? Für uns als Newcomer war das im Grunde egal. Auch hier hat man sehr genau beobachtet, was die Ölbergpiraten so machen. Wir haben ja keinen Sessionsorden, sondern einen Vereinsorden und somit ist er immer aktuell. Und der Kapitän betont es immer wieder: „Wer den verliehenen Orden nicht an hat, das wird teuer...“

Nit fööhle sons klatsch’ et haben im letzten Jahr Kapitän Klaus und mir, dem Quartiermeister, ihre T-Shirts überreicht mit den Worten: „Wenn wir uns begegnen, dann erwarten wir, dass unsere T-Shirts am Mann sind“. Gesagt getan. Der Kapitän war vorbereitet. Auf der Bühne die Frage: „Naaaah, wo ist denn das Shirt Herr Piratenkapitän?“ Zunächst Stille nach dem Motto erwischt. Dann erklang eindeutige Musik und Klaus legte einen lupenreinen Striptease vom Piraten-Outfit hin zum T-Shirt garniert mit Schottenrock auf die Bühne. Das Gejohle in der Zuschauermenge war groß, die Show gelungen! 

Die weiteren Veranstaltungen, wie diverse Frühschoppen, Prinzen-Essen und auch unser Kinderkarneval rundeten die Session ab bis hin zum Höhepunkt dem Zug durch Ittenbach und der After Zoch Party.

Der Zug erfreut sich zunehmender Beliebtheit und es konnten neue Gruppierungen wie auch traditionelle Wiederbelebungen begrüßt werden. Wir können nur sagen, weiter so, 2020 kommt bestimmt.

Bei der Organisation des Karnevalszugs kamen wieder einmal die leidigen Themen Verlauf des Zugwegs, Einhaltung gesetzlicher Bestimmungen usw. auf. Und dann hieß es noch für die After Zoch Party raus aus der Garage hin auf die grüne Wiese.

Während der Zugweg die alte etwas verkürzte Strecke nahm, wurden wir bei der After Zoch Party bis an die Grenzen des Machbaren herausgefordert. Die Pfadiwiese diente als Standort und ein Zeltdorf wurde aufgebaut. Hier ein riesen Dankeschön an die tatkräftigen Herren des Maiclubs wie auch an die Firma Ockenfels, die uns mit Zelten, Toilettenwagen und weiterem Equipment unterstützten.

Schade, dass es am Rande der Veranstaltung einen emotionalen Beigeschmack gab, der sich jedoch im gesetzlich Rahmen bewegte. Ob man eine unter schwierigsten Bedingungen aus dem Boden gestampfte Veranstaltung unbedingt als laterale professionelle Einnahmequelle nutzen muss, bleibt jedem Besucher der Veranstaltung in der Bewertung selbst überlassen. 

Wir hatten einigermaßen Glück mit dem Wetter, sodass die After Zoch Party auch unter diesen Bedingungen den Namen Party verdient hatte.


Mit dem traditionellen Fischessen im Hotel im Hagen beendeten wir die Session und 132 Ölbergpiraten sagen Dank an alle, die den Verein bisher unterstützt haben und auch weiterhin unterstützen werden.


Immer eine Handbreit Wasser unter dem Kiel.

3x Ölbergpiraten Ahoi


Quartiermeister Heinz Arenz  (Geschäftführer, genannt Q)